Packliste Hüttentour

Outdoorshop123.com hat für Sie beispielhafte Packlisten für den Urlaub zusammengestellt. Gerne können Sie uns kontaktieren und von Ihren Erfahrungen damit berichten - aber auch Ergänzungsvorschläge sind uns ein Anliegen. Gerade bei anstrengenden Hüttentouren ist es wichtig, möglichst minimalistisch zu packen und dennoch nichts zu vergessen.

Gerade ab dem 2. Tag einer Hüttentour verflucht man jedes überflüssige Gramm im Rucksack. Dennoch ist es von immenser Bedeutung, alles Wichtige dabeizuhaben. Denn während ein nächtliches Schnarchkonzert aufgrund mangelnder Ohrstöpsel nur etwas nervig ist, kann die falsche oder fehlende Ausrüstung bei einem Gewitter oder Regenguss mitten in den Bergen fatale Folgen haben. Auch hier handelt es sich bei der Packliste natürlich wieder um Richtwerte, denn für eine zweitägige Wanderung wird anderes Equipment als für eine wochen- oder monatelange Alpenüberquerung benötigt.

Dokumente:

  • Reisepass (auch auf die Gültigkeit achten)
  • Personalausweis
  • Reisepasskopien
  • Führerschein/Fahrzeugschein
  • Flugtickets, Reise- und Buchungsunterlagen, Reiseversicherung, Reiseversicherungskopie (bei Hüttentouren ins beziehungsweise im Ausland) am besten in wasserdichten Schutzhüllen
  • Impfausweis
  • Bargeld
  • Kreditkarte (vorher informieren, ob Kreditkarten auf den Hütten akzeptiert werden, ansonsten zur Sicherheit ausreichend Bargeld)
  • Alpenvereinsausweis (Link?)

Kleidung:

  • Wanderschuhe
  • Unterwäsche
  • Socken
  • Shirts
  • Schatten spendende Mützen bzw. Hüte
  • Flip-Flops oder „Hüttenschuhe“
  • kurze bzw. lange Hose(n) (temperaturabhängig)
  • Sonnenbrille
  • Fleecejacke
  • Schlafanzug
  • Regenkleidung

Rucksack:

Sonstiges:

Tipps und Anmerkungen für Hüttentouren:

Bei Unterwäsche, Tshirts bzw. Funktionsleibchen und Socken gilt die Devise, je 3 Paar dabei zu haben: 1x am Körper, 1x zum Waschen/Trocknen lassen und 1x als Ersatz bzw. für die Nacht.

Es empfiehlt sich, eigene Flip-Flops oder „Hüttenschuhe“ für die Abende mitzunehmen. Meist sind welche auf den Hütten vorhanden, diese sollten jedoch oftmals aus Hygienegründen gemieden werden.

Um Blasenbildung vorzubeugen, sollten die Wanderschuhe in einer Größe gewählt werden, in der 2 Paar Socken darunter getragen werden können. Zudem ist es natürlich von Vorteil, wenn man bereits an die Schuhe gewöhnt ist.

In den Bergen herrscht erhöhte Sonnenbrandgefahr, weshalb schattenspendende Kleidung und Sonnencreme von großer Bedeutung sind.

Erkundigen Sie sich zur Sicherheit vor der Tour, ob Reservierungen auf den Hütten nötig sind und organisieren Sie diese gegebenenfalls. Denn nichts ist am Ende einer anstrengenden Wanderung frustrierender, als ohne Übernachtungsmöglichkeit da zu stehen.

Da es auch im Sommer in den Bergen kühl werden kann, sollten Sie dies bei der Wahl der Kleidung berücksichtigen.

Durch das Tragen mehrerer dünner Schichten anstatt einer dicker (Zwiebelprinzip) kann die Körpertemperatur leichter reguliert werden.

Falls Sie einen Alpenvereinsausweis besitzen, sollten Sie diesen unbedingt mitnehmen. Manche Hütten bieten Vereinsmitgliedern günstigeres Essen bzw. Übernachtungen.

Vermeiden Sie raschelnde Plastikbeutel – zumindest wenn Sie eine Meute wütender Wanderer vermeiden möchten, die Sie durch eine nächtliche Suche aufwecken.

Jeder Liter Wasser ist zusätzliches Gewicht – nehmen Sie dennoch nicht zu wenig davon mit!

Je weiter hoch und in je abgelegenere Gegenden Sie kommen, desto schwieriger wird es, Nahrungsmittel dorthin zu schaffen. Vergessen Sie also für den Energieschub abseits der Hütten nicht, Müsliriegel und Obst mitzunehmen, sofern es sich gut transportieren lässt.

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